KUNSTVOLL ART.IST UND HIER

Ich möchte Euch auf folgende erstmals in Erlangen stattfindende Veranstaltung hinweisen bei der ich dabei bin:

Dies ist ein Festival der in der Region lebenden und regionalen Künstler.

30. und 31. Juli 2016

jeweils ab 14 Uhr

im E-Werk Kulturzentrum, Erlangen, gemeinsam mit dem Kunstverein Erlangen e.V.
Programm: http://www.e-werk.de/t/b/2016/07/30/c/e///i/kunstvoll-artist-und-hier.html

22. Juli 2016 – Ein-Zimmer-Atelier

An den Wänden des Ateliers in unserem luftigen Haus hängen immer die Leinwände, die gerade im Entstehen sind, liegen Inspirationen herum oder alleine das Material und Werkzeug machen Lust irgendwo mit irgendetwas zu starten. Das Beginnen ist das Ziel…und sehr oft das Schwierigste des ganzen Prozesses.

Mit meiner Arbeit lege ich mich ungern fest. Während des Malens spielen Ideen und Quellen “aus dem Bauch heraus” mit hinein. Es ist eine Bereicherung des Lebens mit den eigenen Händen arbeiten zu können und es macht stolz und glücklich sein eigener Chef zu sein. Manchmal bin ich ein Zuschauer meiner Arbeit. Dann muss ich darüber lachen und freue mich.

 

 

 

10. Juli 2016 – das Lächeln

Ein Bild entsteht durch Erlebtes. Erinnerungen werden wach. Ich schließe die Augen und fühle nach. Wie flattert die Wäsche im warmen Licht gegen den Himmel. Luftig und leicht, faltig und verknittert. Duftig und frei.

Keramikkacheln die Geschichten erzählen. Welche Hand hat sie bemalt? Gemeinsam sehen sie zufrieden aus. Sie ergänzen sich zu einem Ganzen. Ihre Muster und Farben stimmen sich ab und behindern sich gegenseitig nicht.

“smile”, ein Bild das so vieles in sich trägt. Geschichtete Farbflächen, dünne Linien, kraftvolle weiße Elemente. Sand und Putz aufgetragen, abgetragen, gekratzt und geritzt. So als ob das Leben seine Spuren hinterlässt. Verletzungen machen sich breit. Schichten von Farben überlagernd aufgetragen. Nicht gemalt, sondern ein Prozess der Zeit. Dann das Mädchen als strukturierendes Element. Andeutung vom Gegenständlichen. Die Neugier macht sich breit.

Beim Malen wird mir klar was ich suche…

7. Juli 1016 – Luxus

Manchmal denke ich über Luxus nach. Ich überlege was sich luxuriös anfühlt… und immer wieder kommen mir Momente wie diese in den Sinn:

die Dusche am Morgen

der Tee mit seiner goldenen Farbe

die Blütenblätter durchleuchtet vom Licht

frische Himbeeren selbst gepflückt

Kinder die ungehemmt lachen

kalte Fellnasen die meine Hand suchen

der Blick übers Meer

der Sand unter meinen Füßen

ein Glas Wein in Gesellschaft freundlicher Menschen

mein Lieblingsbuch mit den vergilbten Seiten

im Farbenrausch eintauchen

Ein kreatives Leben erfordert den Luxus von Zeit, Zeit für uns.

7. Juni 2016 – Ausstellung

Liebe Freunde, Kunstliebhaber und Wegbegleiter,
wieder einmal stellen mir Barbara und Vera Herb Ihre großen Schaufenster vom „Cocodrillo“ , Theaterstraße 31, Erlangen, zur Verfügung!
Vom 6. Juni – 6. Juli 2016
zeige ich neue Facetten von Frauenbildern:
„Starke Frauen, glamourös und zerbrechlich zugleich“
Inszenierte Frauen, die auf der einen Seite glamourös, unnahbar und verführerisch und auf der anderen Seite zerbrechlich und verwundbar erscheinen.
Ich wünsche viel Spaß beim Flanieren der Augen, vielleicht inspirierende Momente und fesselnde Augenblicke.
Ihre / Eure
Pavlina Görner-Löw

25. Mai 2016 – Spielraum malender Künstler

17. Internationaler Comic-Salon-Erlangen!
26. bis 29. Mai 2016: Kunst und Kommerz, Mainstream und Avantgarde der „ Neunten Kunst“ …
Auch ich mache mit!
Ich illusioniere mich auf meine eigene Leinwand…oder das meiste Leben ist nie die Wirklichkeit.
Kunstballspieler, fliegender Luftakrobat, Himmelsreiter, Perfektionskiller, Unsinnakteure,
Gefühlsträumer, Zauberbäcker, Schokoladenesser, Aufdemkopftänzer, Mutmachgesichter…
Malende Zuflucht oder einfach Zeit für das Theater unserer Seelen und Wünsche!
“Spielraum malender Künstler”, ca. 140 x 100 cm, Acryl auf Canvas, 2016
Zu sehen im “Cocodrillo”, Theaterstraße, Erlangen.

20. Mai 2016 – Malen, ist wie Tagebuch führen

Leben im Eigensinn, auch abseits.

Malen, was soll ich sonst tun? Es erscheint mir doch das Beste was ich kann und außerdem fällt mir auch nicht viel Sinnvolleres ein. Da lese ich ein Zitat von Piet Mondrian.

“Die Position des Künstlers ist bescheiden. Er ist im wesentlichen ein Kanal.”

16. Mai 2016 – Etwas Honig für die Sinne

Egal wie
die Suche nach der Richtigkeit
der Weg für das Leben
die Taschen voller Erinnerungen
gepaart mit Wortfetzen und Geschichten
besudelt mit Farben die ein Lied anstimmen
ich kann es lesen
Geheimschrift nur für mich
Kringel die kreisen und sich wie ein Wirbelwind drehen
die Falten im Gesicht als Zeitanzeiger
das Grau der Haare als Erzähler der Grausamkeiten
Peinlichkeit mit Ironie verschmolzen
nur so zu ertragen
Klartext ohne System und Sinn
Wortlaut untergraben und unauffindbar
das Suchbild der Woche
die Zeitreise im Traum
das Karussell des Lebens
der Schaukelstuhl als Droge
die Kirschblüten als Seelenbalsam
das Maigrün als Therapeut
die Fellnase noch immer kalt hält mich am Leben
der Schmerz im Herz
alleine und doch gemeinsam
mitnichten ungewöhnlich
plausibel und doch unverständlich
erklärbar und doch nicht akzeptabel
Gefühle bestimmen dein Leben
die Realität steht vor der Türe
doch der Eingang bleibt verbaut
ohne mit der Wimper zu klimpern
verschmelze ich mich in mein Inneres und bleibe dort
weiss nicht wann
der Maulwurfshügel zusammenbricht
wohlwollend im Niemandsland
Honig in der Einsamkeit
ruhend im Kokon
Selbstschutz vor zuviel Müll
 

29. April 2016 – Verloren

schwerelos im Rausch der Träume

entschwinde ich und gebe mich geschlagen

 das Spiel der Illusion verschreckt

in Plastikfolie steckt der Optimismus fest

Kinderspiele längst vergessen 

kein Funken aus dem Bauch heraus 

wann sind die Türöffner verloren gegangen

wo sind die Luftschlossträumer hin

die fliegenden Momente

des kleinen Glücks

ohne die Summe des Gewinns im Hirn

die winzigen Dinge sind es

die den Zauber tragen

meistens versteckt und still