20.10.2017 – Ausstellung im „Cocodrillo“ Erlangen

Mode trifft Kunst!

Wieder einmal haben mich Barbara und Vera Herb eingeladen die Schaufenster in Ihrer legendären Boutique, Cocodrillo, ein modisches Kleinod in Erlangen, mit meiner Kunst zu füllen!

Es macht jedesmal gemeinsam unglaublich viel Spaß, sich der Herausforderung von geballten Farbnuancen auf Leinwand, gepaart mit der Stofflichkeit der neuen Mode-Kollektion, zu stellen!

Die Ausstellung ist eine kurze sinnliche Zeitreise meiner malerischen Visionen und ein Must für alle Mode-Fans!

 

19.10.2017 – Herbstsalon

Sehenswerte Ausstellung im „Palais Stutterheim“…

Dieses Jahr ist es dem KVE wunderbar gelungen eine sehr interessante, individuelle und spannende Ausstellung vorzustellen. Verschiedene Eindrücke, Stimmungen und Reize gehen Hand in Hand spazieren. Nicht verpassen!

„Ein Künstler hat das Bedürfnis, sich zur Tatsache des Lebendigseins zu äußern, so wie ein Vogel das Bedürfnis verspürt zu singen.“ Bridget Riley“

Ausstellung „Herbstsalon“ des KVE Erlangen

Liebe Freunde, Kunstliebhaber, liebe Leser meines Blogs und liebe Wegbegleiter 

schön, dass Sie/Ihr da seid!

Am kommenden Wochenende wird im Kunstpalais die Ausstellung „Herbstsalon“ des Erlanger Kunstvereins eröffnet. Ich freue mich riesig, dass die Jury mein Bild „Botanical Garden“ ausgewählt hat und ich mit anderen inspirierenden Künstlern an dieser eindrucksvollen und facettenreichen Ausstellung teilnehmen darf.

Wie wäre es an einem bunten Herbsttag die eigenen vier Wände zu verlassen, digitale Kanäle auszuschalten und sich eine Auszeit in Verbindung mit künstlerischem Genuss zu gönnen?

Ich wünsche Euch/Ihnen eine spannende Kunstpause!

 
Viele Grüße
Pavlina Görner-Löw

 

4. Oktober 2017 – Ich danke für Deine Zeit!

 

Da waren freundliche Gesichter und es war schön ein Lächeln zu sehen…

oder…von der Sehnsucht, dass Bilder Herzen berühren.

Ein Tag gefüllt mit Menschen, die mich ein Stück weit begleiten.

Menschen, ohne die es diesen Tag nicht geben würde.

Menschen, die mich mit ihrem Lachen anstecken und mich mitnehmen.

Menschen, die kurz nur vorbeischauen und dann lange verweilen.

Menschen, die mir schon so vertraut und unglaublich wichtig sind.

Menschen, die mich durch ihre Aufmerksamkeit und Ihr Kommen tragen.

Menschen, die mit meinen Bildern ihr Zuhause teilen und mich glücklich machen.

 

Die leise Geste, das wertschätzende Wort, die stille Hingabe, der schmunzelnde Mund.

Fragende Blicke, neugierige Augen, beflügelte Augenblicke innere Wärme zu spüren.

Der Blick über die Schulter von gleichgesinnten Arbeitern…Gemeinsamkeiten entdecken.

 

Liebe Freunde, Wegbegleiter, Künstler, Seelenverwandte und meine Familie…

Danke für die Zeit, die Ihr Euch genommen habt bei mir/uns vorbeizukommen!

 

OPEN HOUSE am 24. September 2017

 

Liebe Freunde des kreativen Schaffens und der Kunst!
 Bald ist es wieder so weit …
Kunst auf der Couch (www.kunst-auf-der-couch.de)

OPEN HOUSE und STUDIO VISIT
 am 24. September 2017 von 11 Uhr bis 18 Uhr
im Westerwaldweg 8, 91056 Erlangen-Büchenbach

 Wer Lust und Laune hat vorbei zu kommen ist herzlich willkommen!

 Mein Zuhause ist gleichzeitig mein Atelier und Showroom.
Hier male und experimentiere ich, hier trifft das Leben und das Malen aufeinander.
Hier habe ich kurze Wege zwischen Arbeit und Familie und kann mir in meinem kleinen Naherholungsgarten wieder Kraft und Inspirationen holen.

Hier entstehen innere Erlebniswelten.
Malen – eine Leidenschaft!

1. September 2017 – Das Morgenlicht kommt später

 

Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass die Tage kürzer werden.

Wenn morgens die Sonne länger braucht um meinen Logenplatz auf der Terrasse in meinem kleinen Garten zu finden und mich sanft, glänzend und wärmend zu berühren. Vielleicht sind es auch die ersten Trapezkünstler der schwerelosen Netze zwischen den Zweigen die sich mit Tautropfen einer Perlenkette füllen, oder ob die klare, frische Luft frühmorgens uns den Wechsel der Zeiten ankündigt? Die Schwalbenkinder üben Saltos mit Sturzflügen, Stare sammeln sich. Die ersten Störche verlassen unser Land.

Natur und Kunst. Wie kann es anders sein, als dass mich jetzt der Reichtum der unendlich vielen Grünnuancen nochmals  verzaubert und fesselt? Festhalten von Licht und Schatten der Schlingpflanzen, das Wilde und Unordentliche, von den letzten Blüten der Rosen, Balsam für die Seele. Ihr Duft meine Seele verzaubert.

Zwischen Verlangen und Bedauern gibt es einen Punkt der Gegenwart…MALEN.

Das lebendige Spiel auf der Leinwand mit Spuren und Farben, Linien und Andeutungen, mit Vergänglichkeit und Aufbegehren, Verschüttetes ent-deckt und noch-nicht-Geschehenes dem Auge versprochen. Erklärungen sind undenkbar, Erfühltes lenkt. Das Unbewußte wird gefeiert!

19. Juli 2017 – Meer geht immer

 

Wenn der Süden mich umarmt, warme Luft wie eine Decke sich über mich legt und ich den Duft von Maccia, vermischt mit Honig und Salz, einatme, bin ich zuhause angekommen.

Trägheit langer goldfarbener Nachmittage und den Glanz der blassen graugrünen Blätter der unzähligen Olivenbäume. Schroffe Felswände erheben sich aus dem azurfarbenen Meer, elfenbeinfarbene Sandstrände küssen die herankommenden Wellen. Ich kann ganze Tage nur damit verbringen den Tanz und die Bewegungen zu beobachten, die das Wasser vollführt.

Die Augen werden nicht satt. Genau dieses zeitlose, verführerische Schauspiel gewinnt jeden Oscar von mir.

Wir alle träumen davon, am Meer zu leben. Wenigstens für eine Zeit…

 

25. Mai 2017 – Feiertag

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Heute ein Feiertag. Ein leerer Tag. Ein freier Tag. Ein Tag der gefüllt werden kann. Er kann aber auch unangetastet durch die Zeit laufen. Wie fühlt sich ein leerer, geschenkter Tag an? Was kann ich machen, wenn ich nichts mache?

Ich sitze im Garten. Mein Blick fixiert die Hummel. Das kuschelige Insekt wälzt sich genüsslich in den Blütenpollen. Benommen vom Glück aalt sie sich, brummelt und vibriert mit ihren Flügeln. Sie kostet den schmackhaften Cocktail, besäuft sich daran als ob es Champagner wäre und fliegt schwerfällig davon um vielleicht neue Champagnercocktails zu finden.

Der Tag bekommt Kontur.

Also ein leerer Tag. Nichtstun ist auch was tun. Aber was?

Schreiben ist Tun. Schreiben fällt leicht. Es ist die etwas andere Form des Mitteilens. Ohne Geräusche, wenn ich vom Tippen der Tasten absehe. Schreiben ist wie lautloses Sprechen. Es ist die Suche nach dem Inhalt der Sprache. Die Verkabelung des Inneren nach Außen.

Geduld an den Tag.

Ich schwimme schon immer gern gegen den Strom. Nicht an der Oberfläche, sondern im Verborgenen. Ich laufe gerne barfuß und tanze mit nackten Füßen im Schnee bis ich sie nicht mehr spüre und sie schmerzen. Aus Leidenschaft für die Leichtigkeit, Freudentränen willkommen spüre ich warmen Herzens die Brise der Lebenslust. Der Wind erzählt mir Geschichten bis ihm die Luft ausgeht.

Nichtstun. Wenn ich nichts tue sind meine Augen trotzdem aktiv. Ich sehe. Auch atme ich. Ich rieche und schmecke. Ich fühle. Ich friere und schwitze. Ich höre. Ich tue nichts und doch unentwegt unendlich viel. Merkwürdig.

Ich liege im Gras. Es leuchtet in der Farbe der Hoffnung. Die letzten Tautropfen der Nacht legen sanft eine feuchte Schicht auf mein Kleid. Ich fühle es. Im gleichen Moment trifft mich ein Sonnenstrahl und deckt mich wie eine warme Decke zu. Ich schaue zum Himmel hinauf. Unendliche blaue Weite.  Schade, ein Flugzeug schneidet die Unendlichkeit in zwei Stücke.  Mauersegler fliegen in rasantem Tempo in luftiger Höhe. Luftakteure. Besser als jedes Flugzeug. Lautlos. Schwerelos. Könige der Lüfte. Fliegen ist schön. Wenn ich die Arme ausbreite passiert nichts.

Nichtstun. Ein leerer Tag. Wie fülle ich Nichtstun?

Ich höre. Ich höre Musik. Aus dem Wasserhahn plätschert das Wasser. Wasser, meine heimliche Liebe. Wasser zieht mich magisch an und beflügelt die Sinne. Abtauchen, weiter tauchen in eine andere Welt. Davon schwimmen. Umspült werden. Ohne Wasser kein Leben. Zuhause sein. Meer geht immer.

Der leere Tag gefällt mir…ich wage nicht ihn zu füllen…

23. April 2017 – Kunstpausen

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Ich male manchmal nur eine viertel Stunde. Häufig unter meinem eigenem Druck den Pinsel wenigstens ein mal am Tag in die Hand zu nehmen. Dann wieder stundenlang ununterbrochen. Oder zwischen dem Kochen. Im Cafe das Notizheft auspacken. Manchmal ganze Wochenenden. Ich träume von mehr Routine und Disziplin im Alltag.

Doch ich weiß…ich brauche die Möglichkeit, trödeln zu können. Kurz drei Mails zu beantworten, den Tee auf der Terrasse vor mich hinträumend trinken, im Kreis laufen oder ein Telefonat mit einer Freundin führen.

 

23. April 2017 – Lasst uns wie Kinder sein

„Lasst uns wie Kinder sein“, Acryl auf Canvas, aufgezogen auf Keilrahmen, ca. 80 x 130cm, 2017

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Das Lachen und die Spontanität gepaart mit Mut und Erfindergeist sind Tor und Pforte, durch die viele unterschiedliche Bewegungsformen entstehen. Der Regelverstoß als Möglichkeit. Das Ausprobieren balancierend mit der Verwerfung lässt Spielraum für Individualität und Verrücktheit. Jede Menge Spaß, Ausgelassenheit und Freudentaumel. Ziellos und scheinbar mühelos.