17. Januar 2017 – “Frida”

Ich verbinde den Menschen mit der Landschaft. Bei Frida Kahlo ist die Landschaft, das Leben, in der sie sich bewegt, ihr Garten, die Tiere und Pflanzen unmittelbar mit ihr verbunden. So schmückt sie sich mit ihren Blüten, trägt dominierende Farben und lässt ihre Offenheit gegenüber der Fantasie freien Lauf. Die figürlich geschichtete Darstellung von Frida ist meine ganz eigene Technik den Werken Zeit und Tiefe, Gefühle und Vergänglichkeit zu verleihen.

“Frida”, 120 x 80 cm, Acryl auf Canvas, auf Rahmen gespannt, 2017

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31. Dezember 2016 – Danke!

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Das Jahr 2016 geht zu Ende. Zeit, um mir stille Gedanken zu machen…Ich verabschiede mich jetzt schon innerlich.

Es fällt mir nicht schwer, hatte es doch viele bedeutende Ereignisse die mich und sicherlich viele andere Menschen nachdenklich, zweifelnd und verständnislos machten. Höhen und Tiefen lagen nah beieinander.

Dankbar bin ich für viele, kleine Glücksmomente. Für die persönlichen Begegnungen, für die vielen Kommentare, die immer Spuren hinterlassen und für Euer Interesse an meinen Bildern und an meinen Texten. Ohne Euch wäre das Schreiben nur halb so schön!

Danke für die wunderschöne Weihnachtspost von Euch, die zauberhaften Karten und die liebevollen, kleinen Geschenke. Danke auch für die freundlichen Mails mit den guten Wünschen, die mich in den letzten Tagen erreicht haben.

So freue ich mich sehr, dass ich morgen schon im neuen Jahr 2017, aufwache, den ersten Spaziergang sicherlich in Frost und Sonne starten kann, und fühle, dass es ein gutes Jahr wird.
Wir geben alle unser Bestes, rücken näher zusammen, spüren einander deutlich.
Wo Ihr auch seid, wünsche ich Euch einen guten Rutsch und einen super schönen Start ins neue Jahr! Dort sehen wir uns wieder…darauf freue ich mich jetzt schon!

27. Dezember 2016 – Wir wollen uns feiern!

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Das neue Jahr steht vor der Tür!

Kommt lasst es uns feiern, Ihr da draußen…

Ihr Querdenker, Luftakrobaten, Sandburgenbauer, Pinselschmeichler, Bücherfresser, Weltverbesserer, Tangotänzer, Herzschmeichler, Drachenflieger, Geschichtenerzähler…

Gemeinsam schmeißen wir die vielen Vorsätze über Bord, leben unsere Träume und jeden Tag ein selbstbestimmtes Leben!

 

19. Dezember 2016 – Noch einen Wunsch offen?

Noch einen Wunsch offen?

Farben, Farben, Farben!!! Meine absolute Leidenschaft! (nichts Neues, oder?)

Immer und immer wieder könnte ich hinein kriechen, daran lecken und mich in ihnen baden! Diese geschmeidige Masse die mir eintgegen leutet!

Diese Textur glänzend oder matt, die nur danach lechzt sich breit zu machen, zu jubeln und zu feiern! Farbe bringt den Impuls unser Leben zu starten! Also, wünscht Euch Farbe!

Unbedingt Magenta, so rassig und feurig, dass Erotik und Tango sofort das Tanzen beginnen!

Fresh und feminine, deshalb Pink mit Orange, pure Energie und Power!

Verliebt und meine absolute Lieblingsfarbe: Aquamarine und Türkis, ohne geht gar nicht…zwischen Himmel und Meer, bin einfach ein glitschiger Fisch und liebe das Wasser!

Umbra gebrannt, um nicht (immer) zu fliegen, Bodenhaftung zu bewahren und die Erde zu liebkosen. Schon einmal frische Erde gerochen? Herrlich!

Zitronengelb, weckt die Sehnsucht nach Sonne, ist erfrischend und strahlend…sunshine and citrus shades…und lässt uns Flügel wachsen!

Nicht vergessen und unwiderstehlich: softly rosé, so süß und zart wie ein zuckersüßer Bonbon für die Seele und das Herz…Romantik pur! Paris lässt grüßen!

7. Dezember 2016 – Winterausstellung im Palais Stutterheim

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Liebe Freunde, Kunstliebhaber, liebe Leser meines Blogs und liebe Wegbegleiter 

schön, dass Sie/Ihr da seid!

Am kommenden Wochenende wird im Kunstpalais die Winterausstellung des Erlanger Kunstvereins eröffnet. Ich freue mich riesig, dass die Jury mein Bild „Anemonenküssen“ ausgewählt hat und ich mit anderen inspirierenden Künstlern an dieser eindrucksvollen und facettenreichen Ausstellung teilnehmen darf.

Wie wäre es in der Adventszeit die eigenen vier Wände zu verlassen, digitale Kanäle auszuschalten und sich eine Auszeit, in Verbindung mit künstlerischem Genuss, zu gönnen?

Ich wünsche Euch/Ihnen eine spannende Kunstpause!

 
Viele Grüße
Pavlina Görner-Löw

 

1. Dezember 2016 – Kleine Kunstwerke

Manchmal mache ich was Neues. Skizziere auf vorhandenes Gewebe verspielte Figuren. Lasse der Fantasie freien Lauf. Wünsche und Erinnerungen werden wach. Das Kind in mir darf spielen.

Diese kleinen Kunstwerke sind nicht auf Rahmen gezogen. Besonders schön ist es, wenn sie in Passepartout mit Rahmen einen wertvollen Auftritt bekommen.

 

24. November 2016 – mit leichtem Gepäck

Meine Lieblingsstunde ist der Sonnenaufgang.

Besonders gerne schaue ich durch die Linse der Kamera und sehe das Schöne im Alltäglichen.

Reise leidenschaftlich gerne mit leichtem Gepäck.

Fahre gerne los, lehne mich zurück und spüre die Veränderung meiner Bewegung.

Mit dem Bus, mit der Bahn. Gehe zu Fuß, nehme ein Taxi. Flugzeug, Kanu, Schiff.

Zu Plätzen und Orten die mir heute noch fremd sind, aber morgen schon vertraut.

Fern von der Heimat sich ein wenig wie zu Hause fühlen. Das Cafe um die Ecke, die Blumenfrau mit Hund, das Lächeln der älteren Dame am Kiosk, Gesichter, Straßen, Landschaften.

Bis es wieder weiter geht…ein letzter Blick, ein gemurmeltes Adieu, vielleicht eine Träne im Auge.

“Das Leben nährt sich von Bewegung, nicht von Statik” Antoine de Saint-Exupery

 

22.November 2016 – Ohnmacht

Manchmal schaue ich durch eine dunkle Brille. Es ist duster und mich überkommt ein Gefühl der Hilflosigkeit nichts verändern zu können. Ich lese Zeitung, höre Nachrichten, verfolge Gespräche im Bus, in der Bahn oder beim Einkaufen.

Manchmal frage ich mich wie es weiter geht. Warum Angst sich breit macht und ich mich ohnmächtig fühle. Die Ereignisse in der Welt und auch gleich bei mir um die Ecke machen mich fassungslos. Doch die Augen, die Ohren und die Seele zu verschließen erscheint mir nicht als richtige Lösung. Ich kann nicht anders. Höre hin, dass es mir den Magen verdreht. Schaue hin, dass ich brechen muss. Fühle rein und stelle mir den Schmerz vor, der das Herz zu schnürt.

Nietzsche schreibt: “Die Welt, von der wir abwechselnd die Flecken und die Pinsel sind.”

 

11. November 2016 – Regen lauschen

Der Regen findet den Weg zur Erde. Es regnet sich ein.

Ich sehe den Regen gerne fallen. Könnte ihm stundenlang lauschen. Besonders beim Einschlafen. Melancholie steigt mit dem Dampf des Tees in meine Gedanken. Ruhe gepaart mit einer nachdenklichen Stimmung. Der Blick wandert in den grauen, verhangenen Himmel. Ich sehe mich zusammen rutschen, Schulter an Schulter, mit meinem Vater. Vereint und verbunden unter dem Regenschirm, der uns wie eine Decke wärmt. Besinnliche, besondere Augenblicke von Zuneigung und Nähe. Regen wischt den Kummer fort, zaubert die Welt wieder sauber und lässt mich tanzen.

6. November 2016 – Glanzvoller Augenblick

Wenn die Sonne golden vor meiner Haustür leuchtet, heißt es für mich schnell rein in die Schuhe und Jacke und raus an die Luft! Jetzt möchten die Augen die warmen Farben aufsaugen und einen Vorrat für den Winter speichern.

“Es ist diese elementare Schönheit, die das Leben ermöglicht und erhält.”
(Gerhard Richter)