11. August 2018 – Hundstage

Ich sitze schon seit gefühlten Stunden an meinem Gartentisch, mein Notebook vor mir und versuche zu schreiben. Hin und wieder tippe ich begeisterungslos einige Wörter und beginnende Sätze, die ich dann wieder verwerfe. Geblendet von der hellen Sonne, und von steigenden Temperaturen, macht sich Faulheit und Lustlosigkeit Raum. Nichts zündet, alles fühlt sich langweilig und uninspiriert an. Normalerweise wohnen in mir schöne Geschichten…heute nicht.

Ich finde keinen Anfang, bin schreibblockiert und erlebnislos.

So klappe ich das Notebook zu, und lasse meinen Blick auf meinen Lieblingshunden ruhen. Unendliche Zärtlichkeit steigt in mir auf. Die Hunde machen es mir vor. Ihre Fellnasen stecken sie in die Luft, blinzeln mit verschlafenem Blick, strecken sich und dösen abwechselnd im Schatten der Akazie oder in der Sonne, weiter. Nur hin und wieder stört eine Fliege ihre selige Ruhe, oder eine heisse Windböe lässt ihre Ohren wehen. Sie geniessen den Frieden des Tages. Sie sind sich des Glücks bewusst, sich an einem heißen Tag auszuruhen und kommen nicht auf den Gedanken auch nur mit dem Schwanz zu wedeln…eben entspannte Hundstage…