19. März 2018 – Kunstpause in Den Haag…klein, charmant und liebenswert!

Der Winter ist zurück. Noch einmal bäumt er sich auf, lässt mich die Schultern zu den Ohren ziehen, verhüllt die Welt da draußen in eine leise, zarte Schicht aus Puderzucker und verdeckt die Krokusblütchen, die jetzt nur spärlich violett hindurch zu erahnen sind.
Meine Bitte, dass der Frühling schon in den Schuhen vor der Türe steckt, war zu voreilig. Geduld ist nun gefordert und erwünscht. So mache ich eine Pause, packe meine 7-Sachen und fahre nach Holland.

Mein Ziel ist Den Haag.
Wie wunderbar ist es jetzt gerade in Den Haag zu sein…Den Haag eine Stadt für Flaneure und Radler.
Ein auf Sand gebautes Dorf mitten in den Dünen, das war Den Haag einmal.

Mich locken abseits vom Trubel die kreativen, lichtdurchfluteten Cafes, kleine individuelle Läden, winzige Galerien und schmale Straßen. Es ist die gelassene, lockere und herzliche Lebensart. Die Niederländer sind lebensfroh und für Neues offen.
Hier fühle ich mich wohl, finde ich Entspannung. Hier kommen Glücksgefühle auf, eingebettet in einer bezaubernden Atmosphäre.

Einfach dasitzen, aus einem der riesigen Fenster schauen, Menschen beobachten, die Gedanken auf Wolken setzen und die Ruhe zwischen Cappuccino und Appeltarte finden.
An jeder Ecke tausende Tulpen in den schönsten Farben…und das wundervolle Meer lockt direkt vor der Tür!