16. Mai 2016 – Etwas Honig für die Sinne

Egal wie
die Suche nach der Richtigkeit
der Weg für das Leben
die Taschen voller Erinnerungen
gepaart mit Wortfetzen und Geschichten
besudelt mit Farben die ein Lied anstimmen
ich kann es lesen
Geheimschrift nur für mich
Kringel die kreisen und sich wie ein Wirbelwind drehen
die Falten im Gesicht als Zeitanzeiger
das Grau der Haare als Erzähler der Grausamkeiten
Peinlichkeit mit Ironie verschmolzen
nur so zu ertragen
Klartext ohne System und Sinn
Wortlaut untergraben und unauffindbar
das Suchbild der Woche
die Zeitreise im Traum
das Karussell des Lebens
der Schaukelstuhl als Droge
die Kirschblüten als Seelenbalsam
das Maigrün als Therapeut
die Fellnase noch immer kalt hält mich am Leben
der Schmerz im Herz
alleine und doch gemeinsam
mitnichten ungewöhnlich
plausibel und doch unverständlich
erklärbar und doch nicht akzeptabel
Gefühle bestimmen dein Leben
die Realität steht vor der Türe
doch der Eingang bleibt verbaut
ohne mit der Wimper zu klimpern
verschmelze ich mich in mein Inneres und bleibe dort
weiss nicht wann
der Maulwurfshügel zusammenbricht
wohlwollend im Niemandsland
Honig in der Einsamkeit
ruhend im Kokon
Selbstschutz vor zuviel Müll