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23. Juli 2018 – Der Stimme des Herzens folgen

„Fly“, 20 x 20 cm, Acryl auf Holz, 2018

Ich fantasiere Poetisches – und später dann erarbeite ich an meinen Bildern meine inneren Welten.

So entstand das kleine Bild „Fly“. Einfach so. Kritiker wollen den Erkennungswert sehen. Aber kleine „Hüpfer“ in das Romantische, Verspielte, gibt es in allen meinen Werken irgendwo zu entdecken…denn ja, ich bin eine Romantikerin und ja, ich liebe die Verzauberung.

 

Nicht vergessen: Nach dem Wünschen Augen schließen!

„Still“, 20 x 20 cm, Acryl auf Holz, 2018

22. Juni 2018 – Auf das Leben, fertig, los!

Wenn am Morgen die ersten weichen Sonnenstrahlen durch die Blätter der Pflanzen scheinen,

…erfüllt es mein Herz mit Freude und Dankbarkeit. Welch herrliche Junitage!

 Meine äußere Welt spiegelt mein Inneres wieder. 

Blüten und Blätter, Farben und Formen, Stiele und Äste. Das Schwere und das Leichte. Das Zarte und das Kräftige. Das Duftige und das Verwelkte. Licht und Schatten.

 Jeder Tag ein Neubeginn! 

Wir kommen auf die Welt mit einem unendlichen Schatz innerer Weisheit, der immer in uns ruht und der darauf wartet, durch schöpferische Impulse, kleine Momente der Aufmerksamkeit, des Glücks, der Zuwendung und des Vertrauens, zu gedeihen. 

Vielleicht ist es genau das, was sich jeder Mensch wünscht und sucht. 

Ein erfülltes Leben mit Höhen und Tiefen. Wie Ebbe und Flut, denn ohne die Gezeiten gäbe es kein Leben im Watt. Der Wechsel zwischen Wolken und Sonnenschein. Unsere Jahreszeiten. Unser Leben.

Liebe, Freude, Vertrauen, Erfüllung und Erfolg. Gesehen werden und sich selber durch die Reflexion des Gegenübers spüren. Sich Wahrnehmen.

Ist nicht jeder Mensch aufgefordert, sich selbst zu dem zu machen, was er werden soll, um sein Schicksal zu erfüllen?

5. Juni 2018 – Die Sprache des Bildes

„Septembertage“, 100 x 150 cm, Acryl auf Canvas, 2018

Ausstellung „Jeder Tag ist anders“, vom 1.5. – 16.6.2018, Kunsthaus Erlangen

Die Sprache der Bilder benutzen um das eigene Innere zu reflektieren. Der Wunsch das gefühlte Feine, das widerspenstige Wilde, das verträumte Leichte oder das verborgene Geheimnis, was tief versteckt in jedem von uns steckt, wieder zu entdecken.

Die feinen, selten geraden Linien, erzählen schemenhaft vom Leben. Flirts in Farbflächen ziehen sich magisch an, verabreden sich zum Rendezvous. Auf spielerische Weise wird um die Wette gewirbelt, gehüpft, getanzt!  Zartgelbe Flügel gleiten schwerelos über cremig, weißen Untergrund. Das scheinbar Losgelöste, Ungeordnete, Freie, feiert Begeisterung und reflektiert die eigene spirituelle Magie, chaotische Freiheit oder öffnet zu verborgenen Träumen.

Spielen, Loslassen, Tanzen…sich Wiederspiegeln, entdecken und finden.

25. Mai 2018 – Denn ich gehöre den Birken

„Märztage“, 150 x 110 cm, Acryl auf Canvas, 2018

zu sehen in der Ausstellung

„Jeder Tag ist anders“, im Kunst-Haus Erlangen

Draußen mag es noch nass und kalt sein, ich feier schon mal im Farbenrausch den Frühling. Mein Logenplatz im Wald zwischen Birken. Ein Experimentierfeld, um die Sehnsucht nach Freiheit, Neubeginn und Wachstum zu stillen. Ich stehe vor der Leinwand wie vor einem Fenster, dessen Aussicht ich noch erfinde. So male ich in vielen Schichten, lasse Linien und Formen entstehen und wieder verschwinden. Kraftvoll und zugleich zart und verletzlich. Versuche Lichtstimmungen einzufangen. Unendliche Überlegenheit des freien Malens gegenüber dem Foto.

15. Mai 2018 – „Sommertage“

Ausstellung

„Jeder Tag ist anders“,

Kunsthaus-Erlangen, vom 2. Mai – 16. Juni 2018



„Sommertage“, 150 x 110 cm, Acryl auf Canvas, 2018

Die Natur macht es vor.

Blüten, Früchte, Trauben…eine Farbigkeit durchweht den ganzen Raum…es bleibt ein Erahnen, ein Forschen und Suchen…

Ich liebe das Spiel der Leichtigkeit, das Natur- und das Traumhafte.

Farben, Formen, Linien, Felder.  Andeutungen und Spuren und den Verwandlungsprozess. 

Zügellose Freude!

10. Mai 2018 – „Nachts träume ich von Magnolien“

„Nachts träume ich von Magnolien“, 140 x 120 cm, Acryl auf Canvas, 2018,

zu sehen in der Ausstellung

„Jeder Tag ist anders“, Kunsthaus-Erlangen

Ich male aus einem tiefen Wunsch heraus. Die Freiheit, Farbe, Linie und Form mit meinem Leben zu verbinden ist ein Grundbedürfnis. Es geht um den eigentlichen Schaffensprozess, um Hingabe und Leidenschaft. Es geht darum sich loszulösen vom Hier und Jetzt. Geschehenlassen und Annehmen was sichtbar werden will. Verwehungen, Vernetzungen, Stofflichkeit bringt das Unbewusste ans Licht. Spuren und Linien, Vertröpfelung und Rinnsal. Alles darf sein und hat Berechtigung.

„Bilder sollen leben, fühlen und glücklich machen.

Bilder sollen den Alltag von der Seele waschen.“ Pablo Picasso

19. April 2018 – Das Spiel der Gedanken

Leise müsste die Kunst vielleicht sein und lauter,

 dann wieder leicht und schwer.

Formbar und nicht starr.

 Widerspenstig und leicht fließend. 

Mein Nichtgedachtes ist vielleicht nie durch meine Sprache gesagt worden

und doch liegt es versteckt in mir,

lauert auf die Möglichkeit einer Chance zum Ausdruck gebracht zu werden.

Irgendwann ein Impuls, eine Lust , ein Spiel…

Verbote die alles erlauben…

Könnt`sein, ich weiß nicht was ich tu!

Ich spinn`!

Und andersherum…

 Das Gedachte verklebt sich im Kopf. 

Wie das Heute schon an Morgen denkt.

Die Gewohnheit das Ziel vor Augen trägt 

und dann, dennoch sich klamm und heimlich aus dem Staube macht!

Schichtungen und Verschüttungen verabschieden es,

so wie das Wasser in der Erde versickert

 und nur die Erinnerung an das vorher Gedachte daran bleibt. 

2. April 2018 – Die Sprache der Künstler

 

Die Sprache der Künstler ist anders.

Es ist eine sinnliche Sprache, es ist eine Sprache der gefühlten Erfahrung.

Ein visuelles Bildergehirn, gefüllt mit Emotionen und Gefühlen, Heimat und Zufluchtsort unserer geheimsten Erlebnisse und Impulse.

Es ist nicht durch Worte in Gang zu setzen, vielmehr kommt es durch die sensorische Sprache in Bewegung.

Geruch, Geschmack, Sehvermögen, Berührung und Klang.

oder wie die große Georgia O`Keefe einmal gesagt hat:

„Niemand sieht eine Blume wirklich – sie ist so klein, dass es Zeit erfordert – wir haben keine Zeit – und um zu Sehen erfordert Zeit, so wie es Zeit erfordert einen Freund zu haben.“